secuTrial® | Info & Demo

Fit für die Zukunft – Konsolidierung des secuTrial®-Quellcodes

Seit nunmehr fast 20 Jahren entwickeln und vertreiben wir secuTrial®.

Zusammen mit unseren Kunden haben wir in dieser Zeit unzählige Vorschläge und Ideen in praxisnahe Funktionen umgesetzt und so eine äußerst mächtige und umfangreiche Anwendung geschaffen. 

Nun stehen die nächsten 20 Jahre an und damit auch mannigfaltige neue Herausforderungen in der technischen Entwicklung. Mit einem kontinuierlich wachsenden Programm, das über so viele Jahrzehnte hindurch funktionieren soll, betreten wir sicherlich Neuland.

Seit einigen Jahren schon diskutieren wir daher die grundlegende Konsolidierung des Quellcodes von secuTrial®.

Zusammen mit der Geschäftsführung haben wir deshalb beschlossen, diese Konsolidierung nun systematisch und mit gebündelten Kräften im kommenden Release-Jahr 2018/2019 durchzuführen. Die Entwicklung neuer Funktionen und die Abstimmung über die Wunschliste werden dafür in das darauffolgende Release-Jahr verlegt. Wir erhoffen uns davon nicht nur eine sichere Basis für künftige Entwicklungen, sondern auch Erleichterungen und Vereinfachungen, die auch die tägliche Arbeit der Kunden betreffen.

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secuTrial® stiftet 1. Preis für Erfahrungsbericht zu TMF-Tutorial

Für einen Erfahrungsbericht zur Teilnahme an einem TMF-Tutorial zum Datenschutz, das als Trainingsangebot im Portal ToolPool Gesundheitsforschung veröffentlicht wurde, ist Dr. Esther Schmidt (DKFZ) als Gewinnerin des 1. Preises gezogen worden. Der zweite und der dritte Preis gehen an Matthias Löbe für einen Erfahrungsbericht zum Einsatz des Produkts ARX Data Anonymization Tool im Rahmen der Medizininformatik-Lehre an der Universität Leipzig und an Sandra Pasewald für einen Erfahrungsbericht zum Einsatz der MOSAIC-Produkte E-Pix, gICS und gPAS in der NAKO Gesundheitsstudie.

Prof. Dr. Rainer Röhrig (Universität Oldenburg und TMF-Vorstandsmitglied) und Prof. Dr. Ulrich Sax (Universitätsmedizin Göttingen und Sprecher der TMF-Arbeitsgruppe IT-Infrastruktur und Qualitätsmanagement) zogen die Gewinner in einem Workshop zur
Vorstellung des ToolPool Gesundheitsforschung im Rahmen der 62. Jahrestagung der GMDS in Oldenburg. Ihnen assistierte als unabhängige „Lottofee“ Anna Dirks (Studentin an der Universität Oldenburg und Teil des Kongressteams der GMDS 2017).

Das Portal bietet Unterstützung für die Planung und den Aufbau komplexer IT-Infrastrukturen in der medizinischen Forschung. Ziel der Verlosung war es, die Interaktion und den Erfahrungsaustausch der Nutzer von Tools und Services zu fördern. Bei der Verlosung gab es ein Apple iPad, eine Garmin Smart Watch und einen Samsonite Laptop-Rucksack zu gewinnen. Der erste Preis wurde von secuTrial® bereitgestellt, die beiden anderen von Kairos und Clinical Guideline Services, deren Produkte ebenfalls im ToolPool gelistet sind.

Das Portal ToolPool Gesundheitsforschung bietet Informationen zu Themen wie
Forschungsdatenmanagement, Datenschutz, Register und Kohorten oder mobilen IT-Werkzeugen für die medizinische Forschung. Außerdem führt es IT-Werkzeuge und -Services zusammen, die in der TMF, in anderen akademischen Einrichtungen und von kommerziellen Anbietern entwickelt wurden. Es basiert inhaltlich auf dem IT-Report der TMF, der seit 2013 jährlich herausgegeben wird.

Die Auswahl der Produkte geschieht auf Basis eines Kriterienkatalogs, der im Rahmen der
TMF-Arbeitsgruppe IT-Infrastruktur und Qualitätsmanagement entwickelt wurde. Die
Arbeitsgruppe kümmert sich auch um die Prüfung der Aktualität und um die strategische
Weiterentwicklung des Portals. Das Portal wurde von der TMF unter Einbindung der Nutzer entwickelt und wird von ihr betrieben.

Weitere Informationen: www.toolpool-gesundheitsforschung.de

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secuTrial® unterstützt Ärzte der Welt

Ärzte der Welt

Eigentlich sind in Deutschland alle Menschen krankenversichert. Eigentlich….

Tatsächlich gibt es erstaunlich viele Deutsche, die nicht versichert sind und das über Jahre hinweg. Die Gründe sind so vielfältig wie die Lebensläufe. Etwa 80.000 Männer, Frauen und Kinder leben in Deutschland offiziell ohne Krankenversicherung, die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Aber auch Menschen, die eigentlich versichert sind, wie zum Beispiel viele Wohnungslose, haben bisweilen Schwierigkeiten beim Zugang zum Gesundheitssystem. Zahlreiche dieser Menschen sind chronisch krank, waren jahrelang nicht beim Zahnarzt oder leiden unter psychischen Problemen.

Daher bietet Ärzte der Welt e.V. in Deutschland seit über zehn Jahren Menschen, die keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben, kostenlose medizinische Versorgung und Beratung an.

Doch das Angebot besteht nicht nur für Deutsche. Es steht allen Menschen ohne Krankenversicherung ungeachtet ihrer Herkunft und Aufenthaltsstatus zur Verfügung. Auf Wunsch auch anonym.

Von Anbeginn des Projekts open.med legte Ärzte der Welt großen Wert auf die Patientendokumentation, sowohl der medizinischen als auch der sozialen Daten.

Diese Daten sind enorm wichtig, um zum einen die Patient(inn)en adäquat zu behandeln und zum anderen um Entscheidungsträger mit soliden Statistiken zu versorgen. Dabei setzt Ärzte der Welt seit 2014 eine lokale Datenbank ein, die als elektronische Patientenakte dient. Diese wurde in ehrenamtlicher Arbeit aufgesetzt und betreut.

Mit steigenden Anforderungen (mobile und stationäre Einsätze) und mehreren Standorten geriet das System nun an seine Grenzen. Auf der Suche nach einer stabilen, mit wenig Aufwand zentral zu administrierenden Lösung fanden sich Unterstützer in der GKM Gesellschaft für Therapieforschung und uns. Seit Juli dieses Jahres wird nun die Patientenakte in secuTrial® aufgesetzt, das wir für diesen sozialen Zweck bereitstellen und pflegen. Damit können die ehrenamtlichen Ärzte und Helfer vor Ort schneller und leichter auf die Daten ihrer Patienten zugreifen. Durch den Umzug auf unser professionelles System wird darüber hinaus auch der Datenschutz der Patientendaten gestärkt.

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500ster Trainee für secuTrial®

Das Clinical Trials Center am UniversitätsSpital Zürich hatte im September 2017 den 500. Trainee für secuTrial®. Das ist ein schönes Ereignis, das wir gerne mit einem kleinen Präsent begleitet haben.

Die Schulungen des CTC betreffen die Erstellung der eCRFs bzw. die Dateneingabe und Validierung oder den Datenexport. Eine Session dauert zwischen 1,5 bis 2 Stunden, es gibt einen offiziellen Training Record für den Trial Management File. Insgesamt waren es seit 2010 immerhin 390 Termine mit 1 bis 5 Teilnehmern.

Die Mitarbeiter des CTC am UniversitätsSpital Zürich haben während der langjährigen Anwendung von secuTrial® mit zahlreichen Ideen und Vorschlägen zu vielen Neuerungen und Weiterentwicklungen beigetragen. Sie sind mit ihren interessanten Themen gern gesehene Redner auf unseren jährlichen Anwendertreffen.

Wir danken daher besonders Herrn Dipl.-Ing. Dirk Smolinski und seinem Team für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und für die Bereitstellung des Fotos.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Arbeit mit secuTrial®.

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Qualitätsgesichertes Testen bei secuTrial®

Im Rahmen des qualifizierten Änderungsmanagements werden neue Funktionen von unabhängigen Testern verifiziert, indem alle Anforderungen an das System gemäß einer Spezifikation (Feinkonzept, Testspezifikation) geprüft (Qualitätsprüfung) und andererseits frühzeitig Fehler und Mängel erkannt werden (Reifegradmanagement). Alle positiven Ergebnisse beim Testen müssen dabei per Screenshot und Kurzbeschreibung dokumentiert und die Fehler in einem Bugtracking-Tool Mantis aufgenommen werden, damit sie später behoben und erneut getestet werden können.

Folgende Teststufen sind obligatorische Bestandteile der Tests durch den Tester:

  1. Integrationstest auf dem Buildserver als Vortest der frühzeitigen Fehlerfindung und der Vermeidung unnötiger Updates
  2. Systemtest auf einem Stagingserver
  3. Funktionstest
  4. Datenintegritätstests
  5. Performancetests
  6. Re-Test
  7. Datenkongruenz
  8. Layout/Designtest/Kundenfreundlichkeit

Die Rahmenbedingungen und die Endergebnisse werden dokumentiert, vom Tester unterschrieben und an den Produktmanager weitergeleitet.

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